Anfang Dezember lud die CDU-Landtagsfraktion zu einem Werkstattgespräch mit dem Thema „Frühe psychische Hilfen im Betrieb“ ein. Als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion führte Peter Preuß in das Thema ein. Impulsreferate sowie eine angeregte Diskussion folgten.

Preuß führte aus, dass psychischen Erkrankungen in der heutigen Arbeitswelt eine immer größere Bedeutung zukomme. Bei den Gründen für eine Arbeitsunfähigkeit stehen die psychischen Erkrankungen inzwischen an zweiter Stelle und bei den Gründen für eine Berufsunfähigkeit sogar an erster Stelle.
Die Kosten für die Sozialversicherungsträger wie für die Wirtschaft sind immens.

Preuß betonte, dass Arbeitgeber, Arbeitnehmer, die Tarifpartner und die Politik gefordert seien und besonders für kleine und mittelständische Unternehmen, deren personelle und finanzielle Ressourcen begrenzt sind, eine gute Vernetzung der Unternehmen untereinander, aber auch mit den Industrie- und Handelskammern, den Verbänden sowie den Krankenkassen zum Austausch von Erfahrungen und Informationen sowie für professionelle Beratung notwendig sei.

Abschließend hob Preuß hervor: „Von welcher Perspektive aus man die Entwicklung psychischer Erkrankungen im Berufsleben auch betrachtet, die oberste Prämisse muss sein: Arbeit darf nicht krank machen! Und gute Arbeit macht nicht krank!“