Im September trafen sich die gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen zu ihrer turnusmäßigen Tagung in München.
Besprochen wurden aktuelle gesundheitspolitische Aufgaben wie die Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung, die Geburtshilfliche und Hebammen-Versorgung und die Zukunft der Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Peter Preuß waren drei Themen besonders wichtig. Mahnte er bereits im Sommer eine zügige Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs der Krankenkassen auf Bundesebene an, bekräftigte er seine Forderung im Rahmen der Tagung nochmals. Man war sich einig, dass eine Reform, die regionale Besonderheiten berücksichtigt, notwendig ist.
 
Weiterhin griff Preuß zwei Problematiken auf, die derzeit die Gesundheitspolitik in Nordrhein-Westfalen beschäftigen.
 
Die Zahlen für Organspenden sind in den vergangenen Jahren massiv zurückgegangen. Auf Landesebene arbeitet man in Nordrhein-Westfalen derzeit an einer Gesetzesnovelle, um diese Entwicklung auf struktureller Ebene in den Krankenhäusern einzudämmen. Doch forderte Preuß gegenüber den gesundheitspolitischen Sprechern der Länder ebenfalls eine breite gesellschaftliche Diskussion über mögliche Lösungen, so auch über eine Widerspruchslösung.
 
Auch begrüßte Preuß ausdrücklich die aktuelle Forderung des Bundesrats im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz auch Pflegekräfte in Rehabilitationseinrichtungen zu berücksichtigen. Er stellte fest, dass eine Benachteiligung dieser Einrichtungen gegenüber Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen durch die mögliche Abwanderung von Pflegekräften in diese Fachbereiche verhindert werden muss.
 
Die abschließend verfasste Bayerische Erklärung findet sich im Anhang.