Auf Einladung des Kreisverbands des CDU-Stadtverbands Lübbecke nahm Peter Preuß als gesundheitspolitischer Sprecher im Juni an einer Mitgliederversammlung teil. Unter dem Titel „Haben Sie morgen noch eine(n) Hausärztin/Hausarzt?“ schilderte Peter Preuß den rund 50 Teilnehmern die aktuelle Situation der Medizinischen Versorgung in NRW.

In weiten Teilen des Landes, so auch in Lübbecke, ist die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger durch Hausärzte bereits gefährdet.

Preuß wies darauf hin, dass bereits 2007 unter der damaligen schwarz-gelben Landesregierung ein „Hausärzteaktionsprogramm“ aufgelegt wurde, das bis heute Bestand hat. Gleichzeitig stellte er nüchtern fest, dass das Thema aber in den vergangenen Jahren verschlafen worden sei. Preuß erläuterte die aktuellen Überlegungen und Maßnahmen der CDU-geführten Landesregierung um der drohenden Unterversorgung entgegen zu treten. Noch in diesem Jahr soll die sogenannte Landarzt-Quote eingeführt werden und es sollen mehr Studienplätze für Humanmedizin entstehen und das Fach Allgemeinmedizin einen besonderen Stellenwert einnehmen. Ebenso sollten auch der Numerus-Clausus für das Fach, die Verdienstmöglichkeiten sowie die „Work-Life-Balance“ der Ärzte überdacht und den Erfordernissen angepasst werden.

Hierzu im Anhang die Berichterstattung des Westfalen-Blatts und der Neuen Westfälischen zue Veranstaltung.