Wahlfreiheit in der Pflege war heute Thema in der Anhörung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Preuß:

„Die heutige Anhörung hat eindeutig gezeigt, dass die Pflegesituation sich in den kommenden Jahren verschärfen wird. Eine alternativlose, rein ideologische Umsetzung des Quartiersgedanken wird die Wahlmöglichkeiten verschlechtern.

Wir stehen zum Grundsatz ambulant vor stationär, der zur Zeit bereits zu 70 Prozent umgesetzt wird. Wir verkennen aber nicht, dass eine echte Wahlmöglichkeit nur gegeben ist, wenn stationäre Pflegeplätze weiterhin vorgehalten werden, auch wenn die tatsächliche Verweildauer hier im Schnitt nur sechs bis acht Monate beträgt. Es wird Situationen geben, die eine Pflege im häuslichen Umfeld unmöglich machen.

Wir als CDU-Fraktion stehen für eine innovative, qualitätsorientierte Versorgung, die umfängliche Beratung, echte Wahlfreiheit und natürlich auch hinreichende menschliche Zuwendung bei der Unterbringung umfasst.“