Auf dem Neujahrsempfang der Techniker Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen diskutierte Peter Preuß mit der Gesundheitsministerin Barbara Steffens und den gesundheitspolitischen Sprechern der FDP-, und der SPD-Landtagsfraktionen über den Zustand des Gesundheitssystems und der medizinischen Versorgung im Land.

Einig war man sich darüber, dass das nordrhein-westfälische Gesundheitssystem noch weit davon entfernt ist, zukunftsfest zu sein.

Ein besonderer Stellenwert kam den Krankenhäusern und ihrer Finanzierung in der Diskussion zu. Kontrovers diskutiert wurde die sogenannte „Baupauschale“, die unter der CDU-geführten Landesregierung 2008 eingeführt wurde. Jedes Jahr erhalten die Krankenhäuser einen Pauschalbetrag, mit dem sich das Land an den Kosten für Investitionen beteiligt.

Preuß betonte, dass die CDU-Landtagsfraktion an dieser Pauschale festhält, weil es sinnvoll sei, Investitionen in dieser Form zu fördern. Allerdings geht es seiner Meinung nach nicht nur darum die Pauschale zu erhöhen, sondern die Mittel auch an eine Verbesserung der Versorgungsqualität zu koppeln. Die Krankenhäuser sollten zudem selbst entscheiden, wie sie die Mittel einsetzen, ob zum Beispiel für neue Geräte, IT und IT-Sicherheit oder Hygiene.