Die CDU-Landtagsfraktion und Peter Preuß befürworten grundsätzlich alle Maßnahmen, die helfen, um Unfälle mit deren schlimmen Folgen und Lärm zu vermeiden.

Ein „Strecken-Radar“ kann an ausgewählten gezielten Unfallhäufungsstrecken, den sogenannten „Todesstrecken“, und an Strecken, von denen sehr viel Lärm ausgeht, durchaus sinnvoll sein.
Jeder kennt Überlandstraßen, an denen Kreuze aufgereiht sind, die an Unfallopfer erinnern. Ebenso kennt man Strecken, von denen aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit erheblicher Lärm ausgeht.
Fest installierte Blitzer, sogenannte „Starenkästen“ machen an Todesstrecken keinen Sinn, auch nicht an Strecken, von denen viel Lärm ausgeht. Viele Autofahrer treten wieder auf das Gaspedal, sobald sie den „Starenkasten“ im Rückspiegel sehen. Darüber hinaus kann der „Strecken-Radar“ entlang von Gehwegen zu Schulen und Kindergärten Sinn machen.

Die Auswahl der Messstelle hat sich jedoch allein an den Bedürfnissen der Verkehrssicherheit, nicht aber an wirtschaftlichen Interessen auszurichten. Keinesfalls darf der „Strecken-Radar“ missbraucht werden, um klammen Kommunen oder dem Land die Kassen zu füllen.
Ein flächendeckendes Section Control lehnt die CDU-Landtagsfraktion jedoch ab.

Die strengen Vorgaben des deutschen Datenschutzes würden im Rahmen des Section Control eingehalten werden. Dies zeigt sich auch im laufenden Pilotprojekt in Niedersachsen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Landes- und Bezirksregierung positionieren und ob Section Control auch in Nordrhein-Westfalen im Sinne von mehr Lärmschutz und Verkehrssicherheit Anwendung finden wird.