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Aktuelles
02.05.2017, 11:32 Uhr
Landesregierung sieht keine Anhaltspunkte für massiven Unterrichtsausfall an NRW´s Schulen
Die Landesregierung hat auf die Kleine Anfrage von Peter Preuß zu Unterrichtsausfall und unbesetzten Lehrerstellen in Düsseldorf geantwortet. Doch der erste Satz der Antwort lässt befürchten, dass sich Rot-Grün in einem schulischen Parallel-Universum bewegen: Es gäbe keine objektiven Anhaltspunkte dafür, dass der Unterrichtsausfall unter rot-grüner Verantwortung gravierende Ausmaße angenommen habe.
Copyright: CDU Plus/Christiane Lang

Rot-Grün ignoriert die Eltern und Schülerinnen und Schüler vor Ort. Im aktuellen Wahlkampf wird nur zu deutlich, wie sehr die Menschen die Situation an Nordrhein-Westfalens Schulen beschäftigt, wie viel Unzufriedenheit es gibt und wie viele Sorgen sich Eltern und Großeltern um die schulische Bildung ihrer Kinder und Enkelkinder machen. Statt sich der Sorgen und der Kritik zu stellen, wie es ihre Verpflichtung wäre, versteckt sich die Landesregierung hinter der Feststellung, dass die geschilderte Problematik nicht den Tatsachen entsprechen würde.

Die Bilanz der nordrhein-westfälischen Schulpolitik der vergangenen Jahre ist erschreckend. Schon die Grundschüler haben bis zum Übergang auf die weiterführende Schule ein halbes Jahr weniger Unterricht als in Bayern. 700 Schulleiter fehlen an Nordrhein-Westfalens Schulen. Die Bildungsausgaben pro Schüler liegen gegenüber dem Bundesdurchschnitt von 6.600 Euro bei 5.900 Euro, in Bayern sind es sogar 7.300 Euro. Förderschulen werden geschlossen und Schüler, Eltern und Lehrer mit einer planlosen und unterfinanzierten Inklusion überfordert. Statt sich um die Qualität der Bildung und die Aufstiegschancen der Schülerinnen und Schüler zu kümmern, wird immer wieder mit der Einführung einer Einheitsschule geliebäugelt.
 

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aktualisiert von Peter Preuß, 02.05.2017, 11:42 Uhr