Auf Einladung der Betriebsratsinitiative „Bürgerversicherung? Nein danke!“ nahm Peter Preuß im April an einer Betriebsrätekonferenz in Düsseldorf teil.
 
Thema der angeregten Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Versicherungswesen war das „Schreckgespenst Bürgerversicherung“, das alle Jahre wieder und besonders in Zeiten des Wahlkampfes diskutiert wird.

Bereits Anfang April hatte Preuß sich in einer Rede im Plenum des Landtags NRW zum wiederholten Male deutlich gegen eine Bürgerversicherung ausgesprochen.
Er betonte, dass das deutsche Gesundheitssystem eines der Besten weltweit sei und sich das duale System von gesetzlicher und privater Krankenversicherung bewährt habe. Die negativen Folgen einer Bürgerversicherung wären klar: Der Wegfall des innovativen Wettbewerbs und der Wahlfreiheit, die höhere finanzielle Belastung für Krankenkassen, Versicherte und Arbeitgeber, die Förderung der Zwei-Klassen-Medizin und vor allem aufgrund der dann notwendigen Absenkung des Leistungskatalogs eine drohende Minimalversorgung der Bevölkerung.
 
Die Initiative „Bürgerversicherung? Nein danke!“ setzt sich aus Betriebsräten deutscher Versicherungsunternehmen zusammen und ist seit dem Bundestagswahlkampf 2013 aktiv. Der Initiative geht es im Besonderen um den Erhalt von Arbeitsplätzen, da Studien bestätigt haben, dass bei Einführung einer Bürgerversicherung mehr als 75.000 Arbeitsplätze allein in der Versicherungswirtschaft vernichtet würden.