Im wieder und gerne in Wahlkampfzeiten kommt das Thema der Einführung einer Bürgerversicherung auf. So auch in der Plenarsitzung am 5. April. Als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion nahm Peter Preuß Stellung zur Idee eines vereinheitlichten Versicherungssystems im Gesundheitswesen.

Preuß betonte, dass das duale Versicherungssystem aus gesetzlichen und privaten Krankenkassen wichtiger Bestandteil des hervorragenden deutschen Gesundheitswesens ist und sich bewährt hat. Es gewährleiste die bestmögliche medizinische Versorgung. Der Wettbewerb der Systeme führe zu besseren Leistungen und geringeren Kosten.

Die Nachteile bei der Einführung einer einheitlichen Bürgerversicherung für alle wären dagegen immens. Innovativer Wettbewerb und Wahlfreiheit würden wegfallen und es käme zu höheren finanziellen Belastungen für Krankenkassen, Versicherte und Arbeitgeber. Eine Zwei-Klassen-Medizin würde gefördert. Preuß ging weiterhin auf den hohen bürokratischen Aufwand einer Systemumstellung ein, die lange dauern und viel kosten würde. Rund 40.000 Arbeitsplätze bei den privaten Krankenkassen wären zudem bedroht.
Letztendlich und besonders schwerwiegend wäre für Preuß aber der Weg hin zu einer medizinischen Minimalversorgung der Bürgerinnen und Bürger aufgrund einer notwendigen Absenkung des Leistungskatalogs.

Lesen Sie die vollständige Rede anbei.